07.12.2017

Kennen Sie den Unterschied zwischen Erkältung und Grippe?

Die Nase läuft, es kratzt im Hals, man fühlt sich schlapp und fröstelt … das sind oft die ersten Anzeichen dafür, dass es einen mal wieder erwischt hat. Doch – womit eigentlich? Ist es nun eine Erkältung oder vielleicht doch eine richtige Grippe? Die Unterschiede sind vielen Menschen nicht ganz klar. Auf den ersten Blick sind die Symptome ähnlich, dennoch gibt es entscheidende Unterschiede, die dabei helfen zu erkennen, woran man erkrankt ist.


Viren sind der Auslöser

Beide Erkrankungen werden durch Viren ausgelöst, allerdings von unterschiedlichen: Während eine echte Grippe, auch als Influenza bezeichnet, von speziellen Grippeviren ausgelöst wird, können bei einer Erkältung etwa 200 verschiedene Viren der Übeltäter sein. Eine Erkältung wird auch als „grippaler Infekt“ oder medizinisch als „akute Infektion der Atemwege“ bezeichnet. Das Risiko an Grippe zu erkranken kann durch eine jährliche Grippeschutzimpfung um ein Vielfaches minimiert werden. Eine Erkältung kann man damit aber natürlich trotzdem bekommen – hier ist durch die Vielzahl der verschiedenen Viren kein Schutz durch eine Impfung möglich.

Plötzlicher Beginn und schwere Symptome – typisch für eine Grippe

Besonders der Krankheitsbeginn ist bei Erkältung und Grippe sehr unterschiedlich. Eine Grippe tritt in den meisten Fällen sehr plötzlich auf. Der Erkrankte fühlt sich im einen Moment noch fit und auf einmal treten Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und ein starkes Krankheitsgefühl auf. Es kommt zu hohem Fieber über 38,5°C, manchmal auch begleitet von Schüttelfrost. Ein meist trockener Reizhusten ohne Schleim ist charakteristisch, genauso wie das gleichzeitige Auftreten der Beschwerden. Schnupfen und Halsschmerzen sind oft nicht so stark ausgeprägt, dafür können manchmal auch Atemnot und Brustschmerz hinzukommen.

Kündigt sich schleichend an – die Erkältung

Eine typische Erkältung kündigt sich langsam an: In den ersten Tagen kommen immer mehr Symptome hinzu oder lösen sich ab. Am Anfang stehen meist Halskratzen, starker Schnupfen und eine leicht erhöhte Temperatur. Später gesellt sich meist Husten dazu. Hohes Fieber ist selten und nach etwa einer Woche hat man es meist wieder überstanden. Eine Erkältung ist zwar unangenehm und belastend, aber ohne Komplikationen ist sie nicht gefährlich.

Im Zweifel ab zum Arzt

Grippe und Erkältung können jedoch auch leicht anders verlaufen, manche Symptome können fehlen oder unterschiedlich ausgeprägt sein – das macht eine ganz klare Unterscheidung in manchen Fällen schwierig. Eine Grippe sollte man auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen und einen Arzt aufsuchen. Manchmal kann eine Behandlung mit verschreibungspflichtigen Grippe-Medikamenten sinnvoll sein. Einige Tage Bettruhe und sich zu schonen sind bei einer Grippe sehr wichtig, um bald wieder gesund zu werden. Besonders Ältere oder Menschen mit schwacher Immunabwehr haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen, wie zum Beispiel eine Herzmuskel- oder Lungenentzündung.

Bei alldem gilt – wenn Sie sich sehr krank fühlen und nicht sicher sind, ob es nun eine Erkältung oder eine Grippe ist – zögern Sie nicht allzu lange und kommen Sie zu uns in die Praxis, um die Symptome abklären zu lassen.

Dr. med. Ernst Möhnle

Facharzt für Allgemeinmedizin


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